Arbeitsgrundlagen
Im Mittelpunkt stehen die Jugendlichen in ihren Lebenswelten und Sozialräumen. Lebensweltliche Arbeit kennt keine verwaltungstechnischen Grenzen. Sozialraum- und Lebensweltorientierung orientiert sich daran, herauszufinden, welche Lebenszusammenhänge für die (jungen) Menschen tatsächlich wichtig sind.

Ziele

  • Vertrauensvolle Kontakte zu Cliquen im öffentlichen Raum herstellen

  • Gemeinsam mit den Jugendlichen Freizeitaktivitäten planen und umsetzen

  • Positive Ressourcen der Cliquen nutzen und stärken

  • Beratung von Einzelnen und Gruppen zu diversen Themen

  • Geschlechterbewusste und interkulturelle Arbeit zur Stärkung der Identität

  • Sucht-, Gewalt- und Delinquenzprävention

  • Dialog zwischen Jugendlichen und Erwachsenen mittels Öffentlichkeits- und Gemeinwesenarbeit initiieren und fördern

  • Gemeinwesen auf Jugendanliegen sensibilisieren


Zielgruppe
Zielgruppe sind 12 bis 18 jährige Jugendliche, vor allem Cliquen und Szenen, die als sozial benachteiligt, stigmatisiert oder kriminalisiert gelten; die einrichtungsgebundene Angebote entweder aus freier Entscheidung oder Interesselosigkeit meiden oder aufgrund direkter oder indirekter Ausgrenzung (Arbeitslosigkeit, Gewaltbereitschaft, politische Orientierung, kultureller Unterschiedlichkeit) nicht vollständig in der Gesellschaft integriert sind. Diese Jugendlichen verbringen ihre Freizeit meist in Cliquen, halten sich auf der Strasse und öffentlichen Plätzen auf, wo es immer wieder zu Konfliktsituationen mit Erwachsenen und dem Gemeinwesen kommen kann.