Kurzbeschrieb
Trash Talks ist die Weiterführung des Projekts „Cool oder Fuul“, welches bereits sechs Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Geschulte Jugendliche, sogenannte Peer-to-Peer-Educators, sensibilisierten aufgrund eines Wettbewerbsbogens andere Jugendliche für die Abfallthematik: Was stört beim Littering? Was hat Littering mit Respekt zu tun? Was passiert eigentlich mit den weggeworfenen Abfällen und Rohstoffen? Solche und ähnliche Fragen hatten zum Ziel, dass Jugendliche über ihr eigenes Abfallverhalten nachdachten und sich der Auswirkungen bewusst wurden. Neu in diesem Jahr war, dass die Jugendlichen auch Erwachsene mit einem speziell für diese Zielgruppe angepassten Fragebogen befragten. Denn Littering wird gerne nur auf die Jugendlichen zurückgeführt, obwohl es ein Phänomen ist, das sich durch alle Altersstufen und sozialen Schichten zieht. Diese Änderung strebte einen stärkeren Kontakt und Austausch zwischen Jugendlichen und Erwachsene an, gerade über ein Thema zu sprechen, welchen von Vorurteilen geprägt ist.
Durchführung
2009 waren die 10 Peer-to-Peer Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren alt. In einer Schulung des Amtes für Umwelt und Energie wurden sie auf ihre Rolle als Peer-to-Peer-Educators gründlich vorbereitet. Die Befragungen wurde bei gutem Wetter während vier Wochen im Juni in Grossbasel, Kleinbasel und Riehen durchgeführt. Während den Befragungen wurden die Peer-to-Peers von der Mobilen Jugendarbeit Basel/Riehen weiterhin unterstützt.
Zusammenarbeit
Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt durchgeführt. Das Amt kümmerte sich um die Fragebögen und deren Druck, sowie um die Schulung der Jugendlichen.
Fazit
Trash Talk ermöglicht einen regen Austausch zwischen Jugendlichen und neu auch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Abfall. Pro Jahr werden auf diese Weise rund 700 Jugendliche im direkten Dialog differenzierte Inhalte vermittelt. Hervorzuheben ist die Art der Befragung, die wesentlich zum Erfolg des Projektes beiträgt - dass eben Jugendliche von Jugendlichen und nicht von Erwachsenen befragt werden. Die Rückmeldungen von verschiedenen, befragten Erwachsenen waren sehr positiv- sie schätzten das Engagement der Peer-to-Peers und ihr Interesse für die Thematik. Zudem trägt das jährliche Stattfinden des Projekts zur Nachhaltigkeit bei und fördert kontinuierlich das Bewusstsein rund um die Themen Abfall und Littering.
„Ja ich denke vielmehr über Littering nach. Wenn jemand Abfall auf den Boden wirft, mach ich ihn öfters daraus aufmerksam.“ Zitate von einer Peer-to-Peer
Medienmitteilung