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Horb'Air 2016 «Sunshine through the rain»

Ab Februar 2016 traf sich das Organisationskomitee mindestens einmal im Monat zur Planung der neunten Ausgabe des Festivals im Kleinbasler Horburg-Park. Dieses OK definierte die Ressorts Öffentlichkeitsarbeit, Programmierung, Bewirtschaftung und Infrastruktur. Paralleles Ziel war auch, die Hauptverantwortung und Organisation
dem Verein «Culture Kitchen» zu übertragen, während die Mobile Jugendarbeit im Coachingmodell die Koordination übernimmt.
Der 20. August war schnell als definitives Datum gesetzt. Das OK übernahm den Termin vom Vorjahr und entschied, dass es Sinn ergibt, auch in Folgejahren am gleichen Wochenende zu planen.Flyer HorbAir 16

Die Programmierung übernahm Milan Bertschinger, der selbst ein junger Musiker ist und bereits viele Kontakte zur Reggae- und Hiphop-Szene in der Region Basel pflegt. Er war es auch, der Samuel Down mit dessen selbst gebautem «Green Venom Soundsystem» ins Boot holte. Dieser übernahm sogleich die Tontechnik für den Event. Das Ressort Bewirtschaftung blieb wie bis anhin bei «Culture Kitchen», wobei Kim Egi die Hauptverantwortung trug. Pablo Grendelmeier ebenfalls von «Culture Kitchen» organisierte Sponsoring und Buchhaltung. Michel Eisele von der Mobilen Jugendarbeit koordinierte Infrastrukturelles und Bewilligungstechnisches im Austausch mit dem OK. Das Ressort Öffentlichkeitsarbeit blieb lange offen. Obwohl sich dafür interessierte Leute fanden, fehlten die Verbindlichkeit und der direkte Bezug zum Festival. Am Schluss gestaltete Leandro Benedetti zusammen mit Milan Bertschinger das neue Horbair-Logo, Plakat und Flyer.

Alle Beteiligten übernahmen in der Vorbereitung viel Verantwortung für ihre Ressorts und die Kommunikation untereinander. Es war bald klar, dass wir nicht die budgetierte Summe an Sponsoreneinnahmen erreichten, und wir mussten von da an mit einem reduzierten Projektplan fortfahren. Dies hiess, mehr Arbeit im Vorfeld selber übernehmen und Infrastruktur auf einem Minimum halten. In Sachen Werbung waren wir komfortabel situiert, denn die Abteilung Kultur BS ermöglichte mit einem spezifischen Sponsoring eine flächendeckende Bewerbung in der ganzen Stadt. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass die Ressourcen im OK und punkto Helfer_innen am Event selber eher knapp bemessen waren. Mit der Planung für das nächste Horbair, was notabene das 10-jährige Jubiläum ist, wird das OK bereits zwei bis drei Monate früher starten.

Während der Planungsphase kam das OK in Kontakt mit den jungen Eventtechnikern vom «Verein Auffall». Ihr Einsatz war sehr gewinnbringend, sodass wir sie für die nächste Ausgabe bereits früher einbinden möchten. Durch die gute Vernetzung zum Team vom «Robi Horburg» konnten das Horbair einmal mehr kostenlos von deren Infrastruktur vor Ort profitieren. So waren Stromzugang, Lagerraum und Backstage-Bereich gesichert. Die Zusammenarbeit mit der Allmend-Verwaltung, Stadtgärtnerei und Stadtreinigung klappte reibungslos und unkompliziert.

Ausgerechnet am grossen Tag sollte es dann leider den ganzen Tag regnen, und zwar nicht zu knapp. Trotzdem waren von morgens bis nach Mitternacht rund 250 Leute im Horburgpark, als Besuchende, Helfende oder auf der Bühne. Einzig das geplante Strassenfussball-Turnier fiel aus, da nur ein Team hartgesottener Ballkünstler am Start war. Graffiti-Workshop, Tanzvorführungen und die selbstgemachten «Horbair-Salsicce» vom Grill liefen gut und v.a. die Musiker_innen auf der Bühne liessen sich nicht beirren und zeigten grossartige Shows. Dies trug insgesamt zu einer unvergesslichen Atmosphäre bei und allen Beteiligten ist an dieser Stelle ein grosses Lob auszusprechen.

Das Projekt fand durch Unterstützungen der Roche Stiftung, Roche, Scheidegger-Thommen, Kebab+ und des Präsidialdepartements des Kantons BS statt.

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